Breite Ablehnung des Steuerangriffs der Juso

Die sogenannte «99%-Initiative» der Juso birgt erhebliche Risiken für den Schweizer Mittelstand und unsere Wirtschaft. Entsprechend stösst die Initiative auch auf einen breiten Widerstand. In der SRF-Abstimmungsarena zeigen Marcel Dettling (Nationalrat SVP, SZ) und Brigitte Häberli-Koller (Ständerätin Die Mitte, TG) die Gefahren der Initiative auf. Einerseits sollen heute steuerfreie Kapitalgewinne neu als Einkommen versteuert werden. Das trifft insbesondere Hausbesitzer, Landwirte und Kleinsparer. Andererseits wird eine Zusatzsteuer über einem Schwellenbetrag eingeführt. Unter der Schwelle sind Kapitaleinkommen zu 100% steuerbar, über der Schwelle sogar zu 150%. Die Juso will damit rein fiktive Einkommen besteuern.

Für Monika Rühl (Direktorin economiesuisse) ist auch klar, dass die Initiative erhebliche Nachteile für Schweizer KMU und Familienunternehmen zur Folge hätte. Denn je mehr Geld der Staat den Unternehmen entzieht, desto weniger Möglichkeiten haben diese, um zu wachsen und in Arbeitsplätze oder Innovationen zu investieren. Damit droht ein grosser Schaden für den Wirtschaftsstandort Schweiz. Auch Schweizer Start-ups werden damit bestraft. Raphael Tobler (Präsident Swiss Startup Association) wehrt sich deshalb dagegen, dass erfolgreiche Start-ups von der Initiative ausgebremst werden.

Hier die aufgezeichnete Arena-Sendung vom Freitag, 3. September ansehen (auf Bild klicken):

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